Die Country-Musik hat ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika und ist dort auch heute noch sehr beliebt. Von dort aus hat sich die Musik auch in andere Länder auf der Welt verbreitet. So ist sie mittlerweile auch in Deutschland angekommen und sehr beliebt. Wir liefern Ihnen in diesem Artikel einen ersten kurzer Überblick über die Country-Szene im Land und nennen Ihnen dabei wichtige Zahlen, Daten und Fakten.

Erstmals in Berührung kam Deutschland mit der amerikanischen Country-Musik in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg. So waren vor allem in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts viele amerikanische Soldaten im Land stationiert. Sie hatten dabei auch einen eigenen Radiosender, auf dem täglich mehrere Stunden lang Country gespielt wurde. Hier kamen viele deutsche Hörer erstmals mit der Musik in Kontakt und wurden schnell Fans dieser Richtung.

Allgemein verbreitet sich der Country dann weiter in ganz Europa. Besonders populär wurde der belgische Singer und Songwriter Bobbejaan, der den Hit „ich steh an der Bar und habe kein Geld“ schrieb. Dieser wurde zu einem Evergreen und verkaufte sich auf Vinyl tausende Male.

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden darüber hinaus in Deutschland zwei Country Magazine gegründet. Hillbilly und Country Corner versorgten dabei die Szene mit allen Informationen zu Konzerten und Events im Bereich Country in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

In den 70er Jahren bildeten sich dann erste eigene deutsche Country Bands heraus. Am bekanntesten waren dabei vor allem die Sänger Günter Gabriel, Tom Astor und Larry Schuba. Sie wurden prägend für den deutschen Country und waren erfolgreich darin, der amerikanischen Musik einen deutschen Stempel aufzudrücken.

In den 80er und 90er Jahren gab es dann erstmals eigene große deutsche Festivals rund um Country-Musik, die viele tausende Besucher anzogen. Auch in den 2000 er Jahren war Coubtry weiterhin populär und es wurden neue Festivals ins Leben gerufen.